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Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem späteren Quartier befanden sich der Ayios-Mamas-Palast (Hagios Mamas, der kaiserliche Sommerpalast), das Phokaskloster und die Kirche des Heiligen Michael, die wohl schon unter Konstantin I. entstanden war. Damit wurde die Gegend ein wichtiges Ziel für griechische, armenische und georgische Pilger. Das Kloster des heiligen Phokas wurde oftmals an Feiertagen aufgesucht, wie Gregorios Palamas noch für das 13. Jahrhundert berichtet.[2]

Zu einem Stadtteil der osmanischen Hauptstadt Istanbul wurde das Gebiet erst im 17. Jahrhundert. Die Beşiktaş-Bucht war für eine Hafenanlage geeignet, eine natürliche Anlage, die schon Chair ad-Din Barbarossa im 16. Jahrhundert für seine Flotte genutzt hatte. Auch besaß er dort ein Haus, in dem er sich aufhielt, wenn er in Istanbul war. Doch bald verwandelte sich die Bucht in einen Sumpf, in dem bald Gartenanlagen entstanden, ebenso wie Paläste der Sultane. Mahmud II. (1808–39) hielt sich überwiegend in seinen Palästen in Beşiktaş auf. Dort entstand 1855 auf den Ruinen des Hagios-Mamas-Palastes[3] durch seinen Sohn Abdülmecid I. der Dolmabahçe-Palast auf einer Fläche von 45.000 m².

übertragen und las im Dolmabahçe-Palast als Erster aus der Übersetzung vor. 

Als der Premierminister Adnan Menderes 1960 vor Gericht stand, warf man ihm vor, er habe die Gebäude der Zirai Donatım Kurumu, der landwirtschaftlichen Ausrüstungsagentur, illegal abreißen lassen.[8] Im führenden Architekturblatt Arhitekt wurde ihm vorgeworfen, planlos vorgegangen und durch seine brachialen Abrissmaßnahmen zugunsten von breiten Straßen konturlose Bereiche, insbesondere in Beşiktaş hinterlassen zu haben.[9]